In der Hausbibliothek des Evangelischen Landesverbandes Tageseinrichtungen für Kinder in Württemberg e.V. spiegelt sich die Geschichte der Kindergartenpädagogik von ihren Anfängen bis in die Gegenwart.
In diesem Sommer sollen die antiquarischen Schätze dieser Bibliothek als Dauerleihgabe an die Landeskirchliche Bibliothek in Stuttgart-Möhringen übergeben werden, um eine sachgerechte bibliothekarische Aufbewahrung zu gewährleisten und eine öffentliche Zugänglichkeit zu ermöglichen. Aus diesem Anlass gibt es eine kleine Ausstellung mit besonders einschlägigen und interessanten Exponaten, die zunächst im Rahmen der Mitgliederversammlung des Evangelischen Landesverbandes am 01. Juli 2010 im Diakonischen Werk Württemberg eröffnet wird.
Diese Ausstellung wird vom 8. bis 27.7.2010 im Haus Birkach zu sehen sein.
Die Leiter der Religionspädagogischen Institute und Katechetischen Ämter in der EKD (ALPIKA) haben die ALPIKA-AG Sonderpädagogik in Schule und Gemeinde beauftragt einen Reader Inklusion und einen Index Inklusion für Bildungseinrichtungen in der EKD zu erstellen. Den Index finden Sie hier und der Reader kann zum Selbstkostenpreis über das ptz (per eMail bei Frau Wolfram) bezogen werden.
Beide Instrumente nutzen die Religionspädagogischen Institute (u.a. RPI Karlsruhe und ptz Stuttgart), um auf dem Weg zur Inklusion und zur Umsetzung des landeskirchlichen Schulpapiers "Freiheit, Gerechtigkeit und Verantwortung" schrittweise voran zu kommen. Zugleich sind es wichtige Zwischenschritte zur EKD-Vollkonferenz am 9. November 2010 unter dem Thema: "Niemand darf verloren gehen!" - Zur Bedeutung der Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit.
Kolleginnen und Kollegen des ptz sind auf dem Kirchentag und freuen sich über Ihren Besuch:
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Am 5./6. März 2010 startete in Winnenden das Projekt "Lebenslinien". Bei diesem Projekt des Kreisjugendrings Rems-Murr e.V., begleitet vom Institut für Friedenspädagogik, wird gemeinsam mit Jugendlichen und Erwachsenen dem Thema Gewalt begegnet und als Phänomen wahrgenommen, das alle betrifft und sich nicht nur an Einzelfällen festmacht.
Bei der Kick-off-Veranstaltung am 5. März hielt Prof. Dr. Scheilke einen Vortrag zum Thema "Werteerziehung und Gewaltprävention", den Sie hier als pdf-Datei oder beim
Institut für Friedenspädagogik als Podcast downloaden können.
![]() Gerhard Martin |
Am Montag , den 8.2.2010, einen Monat vor seinem 80. Geburtstag, ist der erste und langjährige Direktor des Pädagogisch Theologischen Zentrums Gerhard Martin überraschend verstorben.
Gerhard Martin hat das Pädagogisch-Theologisch Zentrum von den ersten Anfängen aufgebaut und zu dem gemacht, was es heute ist: ein Zentrales Institut für Religionspädagogik, für Lehrerfortbildung und für die pädagogische Ausbildung der angehenden Pfarrerinnen und Pfarrer der württembergischen Landeskirche.
Gerhard Martin hat Haus Birkach mitgeplant und entwickelt. Als gelernter Pfarrer war er mit Leib und Seele Gymnasiallehrer in Esslingen und Tübingen. Für den Religionsunterricht startete er in den sechziger Jahren mit der Religionspädagogischen Projektentwicklung eine "Qualitätsoffensive", die überregionale Beachtung fand. Dabei zeichnete er sich durch Scharfsinn und Weitblick aus. Bis zuletzt war ein kritischer Beobachter der Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft. Aber nicht nur der schulische Religionsunterricht, auch das pädagogische Handeln der Kirche in den Gemeinden war Gerhard Martin wichtig. Er gründete den Arbeitskreis Gesamtkatechumenat. So hat er sich mit seiner ganzen Schaffenskraft und Lebensfreude dem evangelischen Bildungshandeln in Schule und Gemeinde gewidmet. Sorgsam hat er von Anfang an die Kontakte zur staatlichen Schulverwaltung, zur Ev.theol. Fakultät der Universität Tübingen und in der Landeskirche gepflegt und Netzwerke gebildet, auch über kirchenpolitische Grenzen hinweg. Bis zuletzt aktiv, verlieren wir nun jäh und plötzlich in Gerhard Martin einen Menschen, der sich um die Begleitung junger Menschen und unsere Kirche sehr verdient gemacht hat.
Die Beerdigung findet statt am Freitag, 12.2.2010, 11 Uhr , auf dem Neuen Friedhof in Stuttgart-Degerloch.
In den Herbstferien veranstaltete das ptz mit Vertreter/innen aus Oberkirchenrat, Ev. Schulwerk und Ev. Schulstiftung in Württemberg eine Studienreise nach Helsinki mit dem Ziel, neue Impulse für die Schulentwicklung und die Umsetzung des landeskirchlichen Schulpapiers "Freiheit, Gerechtigkeit und Verantwortung. Perspektiven der Evangelischen Landeskirchen für die aktuelle Bildungs- und Schulpolitik in Baden-Württemberg" zu erhalten.
Zwei Studienassistentinnen haben im September ihre Arbeit im ptz begonnen: Pfarrerin z.A. Christina Krause in der Konfirmandenarbeit und Pfarrerin z.A. Irina Ose für die Vikarsausbildung.
Beiden wünschen wir einen guten Start im ptz, viel Freude im neuen Arbeitsbereich und Gottes Segen.
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Zum 1.September 2009 habe ich, Christina Krause, meinen Vikarsschreibtisch in Freiberg am Neckar gegen meinen neuen Arbeitsplatz im ptz eingetauscht. Als Pfarrerin z.A. mit einem Dienstauftrag von 75% gehört zu meinen Aufgabengebieten die Vikarsausbildung im Bereich Konfirmandenarbeit sowie Schule. Auch für die Redaktion des „Anknüpfen“ bin ich zuständig.
Meine Studienorte sind Marburg, Heidelberg und Tübingen. Zwischen Studium und Vikariat führte mich mein Weg noch einmal nach Hessen, zu einem Praktikum ins Konfessionskundliche Institut in Bensheim. Dort sammelte ich Erfahrungen in der Ökumene, inhaltlich vor allem im Bereich Freikirchen. Aber auch die Felder Öffentlichkeitsarbeit und Geschäftsführung prägten diese Zeit.
Nun freue ich mich auf die neuen Aufgaben im ptz sowie auf die Menschen, die mir dort begegnen werden.
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Seit 1. September bin ich als Studienassistentin auf einer halben Stelle im ptz tätig. Mein Name ist Irina Ose, ich bin Pfarrerin z.A. und hauptsächlich betraut mit der Vikariatsausbildung im Schulbereich.
Nach dem Theologiestudium in Tübingen, Amsterdam und München lebte ich sechs Jahre in Amsterdam. In den Niederlanden arbeitete ich zweieinhalb Jahre als Erwachsenenbildnerin der Protestantischen Kirche in Nordholland und war weitere zwei Jahre Ökumenereferentin des niederländischen Rats der Kirchen.
Nach diesem Ausflug über die Landeskirchengrenzen hinaus verbrachte ich die zweieinhalb Jahre meines Vikariats in Sonnebühl und Pfullingen. Seit 1. März 2008 bin ich zudem mit einer halben Pfarrstelle Referentin für theologische Grundsatzfragen im Diakonischen Werk Württemberg.
Ich freue mich auf meine Zeit im ptz, auf die inhaltliche Arbeit, auf die Arbeit in einem motivierten und bereichernden Team, auf eine Erweiterung meines Horizonts und auf viele Begegnungen innerhalb von Haus Birkach und darüber hinaus.
Bei einem kürzlichen Aufenthalt in Kronstadt / Rumänien wurde Johannes Flothow (Referent im Diakonischen Werk Württemberg) von Dechant Plajer gefragt, ob es die Möglichkeit gäbe, dass ein/e Religionslehrer/in aus Württemberg für ein Schuljahr nach Kronstadt kommen könne und dort am staatlichen Honterus-Gymnasium Religionsunterricht in deutscher Sprache geben könnte.
Das Honterus- Gymnasium Kronstadt ist das ehemalige evang. Gymnasium, in dem bis heute Deutsch die Unterrichtssprache ist. Die Pfarrerschaft im Kirchenbezirk Kronstadt ist klein und sie muss mehr als 36 Unterrichtsstunden Religionsunterricht geben.
Es könnte ein pensionierter Pfarrer/in oder ein Pfarrer/in in Ausbildung sein. Die Kirche könnte Wohnraum stellen und etwa 400 € Gehalt zahlen.
Meldungen bitte an Johannes Flothow per mail
Das Religionspädagogische Institut in Karlsruhe (RPI) und das Pädagogisch-Theologische Zentrum in Stuttgart (ptz) werden gemeinsam eine Handreichung zum bildungs- und schulpolitische Positionspapier der Evangelischen Landeskirchen in Baden-Württemberg als Broschüre herausgegeben.
Die DozentInnen und StudienleiterInnen beider Institute möchten mit dieser Veröffentlichung zum besseren Verständnis der Hintergründe, Voraussetzungen und Perspektiven des bildungs- und schulpolitischen Positionspapier "Freiheit - Gerechtigkeit - Verantwortung" beitragen.
Die Handreichung steht hier als Vorabveröffentlichung zum Download bereit.
Argumente von Prof. Dr. Christoph Th. Scheilke für einen konfessionellen Religionsunterricht.
In ihrer Frühjahrstagung vom 12. bis 13. März 2009 bekräftigte die Württembergische Evangelische Landessynode die Erklärung der Evanglischen Oberkirchenräte in Baden und Württemberg zur aktuellen Bildungspolitik.
Beide Erklärungen stehen hier zum Download bereit:
Erschließungstext der 14. Württembergischen Landessynode vom 13.3.2009
Die diesjährige Frühjahrstagung der Synode widmet sich den beiden Schwerpunktthemen Bildungs- und Schulpolitik in Baden-Württemberg sowie dem Europa der Zukunft.
Das Positionspapier zur Bildungspolitik, das im Herbst 2008 von den Kirchenleitungen in Baden und Württemberg vorgelegt wurde, fordert gemeinsames Lernen bis Klasse 10 und die Einführung von Ganztagesschulen - die Synode wird sich in ihrer Sitzung damit befassen.
Zum Thema Bildungspolitik wird der Direktor des ptz Dr. Christoph Scheilke ein Impulsreferat mit dem Titel "Freiheit, Gerechtigkeit und Verantwortung. Herausforderungen evangelischer Bildungsverantwortung" halten. Prof. Dr. Thorsten Bohl vom Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen wird über den "Umgang mit Heterogenität im Schulsystem und im Unterricht" referieren, der Vortrag von Dr. Antje Fetzer vom Diakonischen Werk Württemberg widmet sich dem Thema Bildung - Teilhabe - Gerechtigkeit. Bildung als gesellschaftliche und diakonische Aufgabe.
Die Referate finden Sie auf der rechten Seite als Download.
Eine Studie zeigt beeindruckende Ergebnisse
In einem Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Religionspädagogik der Evangelisch-theologischen Fakultät in Tübingen in Kooperation mit dem Pädagogisch-Theologischen Zentrum in Stuttgart und der Württ. Landeskirche wurde die Konfirmandenarbeit auf den Prüfstand gestellt. Befragt wurden neben den Pfarrerinnen und Pfarrern erstmals auch die Kinder und Jugendlichen, die Eltern sowie die ehrenamtlich Tätigen. Beeindruckend ist das hohe Maß an Zufriedenheit bei allen Beteiligten.
Sie planen einen Pädagogischen Tag? Sie wollen Ihre MitarbeiterInnen über ein religionspädagogisches Fachthema informieren?
Die Dozentinnen und Dozenten des ptz Stuttgart können Sie dabei unterstützen.