Aktuell: Erfolgsmodell Konfirmandenarbeit

Eine Studie zeigt beeindruckende Ergebnisse
In einem Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Religionspädagogik der Evangelisch-theologischen Fakultät in Tübingen in Kooperation mit dem Pädagogisch-Theologischen Zentrum in Stuttgart und der Württ. Landeskirche wurde die Konfirmandenarbeit auf den Prüfstand gestellt.
Befragt wurden neben den Pfarrerinnen und Pfarrern erstmals auch die Kinder und Jugendlichen, die Eltern sowie die ehrenamtlich Tätigen. Beeindruckend ist das hohe Maß an Zufriedenheit bei allen Beteiligten.
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Konfirmandenarbeit

Mit der Verabschiedung der Rahmenordnung für Konfirmandenarbeit „Mit Kindern und Jugendlichen auf dem Weg des Glaubens“ hat die württembergische Landessynode im April 2000 die Neukonzeption der Konfirmandenarbeit beschlossen.
Die doppelte Öffnung zu den Jugendlichen und Kindern („Perspektivenwechsel“) und zur Gemeinde („Lernort Gemeinde“) sind die beiden Leitmotive. Als neues Modell wurde die Erprobung einer zweigliedrigen Konfirmandenzeit: KU3/8 eingeführt.
Das ptz unterstützt und entwickelt diese Neukonzeption weiter auf vielfältige Weise:
- Perspektivenwechsel - den Unterricht als Prozess gestalten
Der Prozess, den Inhalt der Glaubensüberlieferungen mit dem Erfahrungshorizont der Kinder und Jugendlichen zu verknüpfen, ist von entscheidender Bedeutung.
Wie dies gelingen kann, dazu hat das ptz in der Zeitschrift „anknüpfen“ Modelle und Beispiele aufgezeigt. Ausgewählte Materialien finden Sie auf der rechten Seite. Weitere Texte und Materialien finden Sie unter www.anknuepfen.de.
- Lernort Gemeinde - vom Konfirmandenunterricht zur Konfirmandenarbeit
Konfirmandenarbeit ist Aufgabe der ganzen Gemeinde und nicht nur die des Pfarrers oder der Pfarrerin. In Praxisfeldern wie Gemeindepraktika, Begleitmodellen, Projekten und Verknüpfungen mit der Jugendarbeit wird der Lernort Gemeinde konkret und erfahrbar.
Ideen und Anregungen finden Sie in der Zeitschrift anknüpfen und unter
www.anknuepfen.de
- Ehrenamtliche Mitarbeiter/ innen – ein Schlüssel zur Innovation
Ehrenamtliche bringen sowohl durch ihre Person als auch durch iohre Methoden neue Zugänge in die Arbeit ein. Das ptz unterstützt gemeinsam mit dem ejw diese Bemühungen. Hierzu wurde eine gemeinsame Projektstelle eingerichtet: Karin Schlenker-Gutbrod hat Fortbildungsmodule zur Gewinnung, Schulung und Begleitung von Ehrenamtlichen erarbeitet.
Ideen und Anregungen dazu finden Sie unter:
www.ka-ja.info
Die Konfirmation in der achten Klasse bleibt die Regel. Allerdings gibt es auf dem Weg zur Konfirmation künftig zwei Möglichkeiten. Neben dem Unterricht im 7. und 8. Schuljahr (KU 7/8) kann dieser auch in zwei Phasen im 3. und 8. Schuljahr (KU 3/8) durchgeführt werden. Dieses Modell ist als weitere Möglichkeit neben KU 7/8 nun von der Synode beschlossen worden. Es wird im Moment wissenschaftlich ausgewertet.
Zur Konzeption und Information finden Sie Anregungen unter www.konfi3.de
- Konfirmation - Segen auf dem Lebensweg
Taufe, Bekenntnis, Katechismus, Segnung und der Bezug zum Abendmahl sind wesentliche Elemente des Konfirmationsgottesdienstes. Für die Konfirmandinnen und Konfirmanden und deren Eltern tritt zunehmend noch ein weiterer Aspekt in den Vordergrund: Sie sehen die Konfirmation als Fest der Familie und messen ihr eine biographisch-lebensgeschichtliche Bedeutung zu.
Derzeit erarbeitet die Liturgische Kommission der württ. Landeskirche eine neuen Agende, die die wesentlichen Gesichtpunkte der Rahmenordnung einbezieht.

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