Die religionspädagogische Ausbildung im Einzelnen:

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 Planung des Kurses "Bildung in Schule und Gemeinde 1"
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Ziele der Ausbildung
Struktur der pädagogischen Ausbildung
Stationen der pädagogischen Ausbildung
Ergänzende Begleitung
Adressen
Ziele der Ausbildung
Die religions- und gemeindepädagogische Ausbildung vermittelt die Fertigkeiten zum reflektierten, professionellen Handeln in den unterschiedlichen Feldern kirchlicher Bildungsverantwortung in Schule und Gemeinde. Dabei setzt sie ein besonderes Schwergewicht auf die Leitung von Gruppen im Sinne dialogischer Prozessbegleitung. Hierzu gehört die Reflexion des schulischen Gesamtsettings, das Wahrnehmen der Lebensgeschichtliche der einzelnen Schülerinnen und Schüler ebenso wie das Einüben eines Methoden- und Verhaltensrepertoires, das der Persönlichkeit der lehrenden Person und konkreten Unterrichtssituation in Schule und Gemeinde angemessen ist.
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Struktur der pädagogischen Ausbildung
Beobachten, ausprobieren, selber machen: Auf diesen strukturellen Dreischritt baut die pädagogischen Ausbildung im Vikariat auf. Sie findet wechselweise vor Ort in den Schulen und den Gemeinden und im Haus Birkach statt. Somit wechseln sich Praxis und die Reflexion der Praxis stets ab. In Ihrer Ausbildung durchlaufen die Theologinnen und Theologen dabei mehrere Stationen:
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Stationen der pädagogischen Ausbildung
1 Hospitation
Die Ausbildung der Vikarinnen und Vikare beginnt mit einer sechswöchigen Hospitationphase, die die gemeindlichen und schulischen Arbeitsfelder in den Blick nimmt. An einer Schule vor Ort haben die Vikarinnen und Vikare zwei Wochen Zeit, die Schule als Ganzes wahrzunehmen, nicht nur den Religionsunterricht. Anhand eines ausführlichen Fragebogens findet die Auseinandersetzung mit der eigenen Schulbiografie, mit Veränderungen bei Schülerinnen und Schülern und im Schulwesen seit der eigenen Schulzeit, mit unterschiedlichen Lehrertypen und Unterrichtsstilen sowie den Grundelementen und methodischen Möglichkeiten von Unterricht statt. Damit soll der eigene Rollenwechsel vorbereitet werden. Am Ende der Hospitation stehen Unterrichtsversuche, gewöhnlich fachfremd. Neben der Schule finden Hospitationen in der Konfirmandenarbeit und der Erwachsenenbildung statt.
2 Bildung in Schule und Gemeinde I (BSG I)
Der dreiwöchige Kurs BSG I in Stuttgart-Birkach hat drei Schwerpunkte:
a) Vermittlung von schul-, religions- und allgemeinpädagogischem Grundwissen.
b) Einübung methodischer Grundfertigkeiten.
c) Begleitete Unterrichtsversuche an einer Schule im Raum Stuttgart.
d) Kennenlernen der Grundlagen und Organisationsformen der Konfirmandenarbeit
3 Praxisbegleitung
Im Anschluss an den Kurs findet eine mindestens siebenwöchige Praxisbegleitungsphase statt. Dabei unterrichten die Vikarinnen und Vikare vier Stunden Religionsunterricht an einer Schule ihres Dekanats. Sie sind dabei gewöhnlich in Gruppen von drei bis vier Vikarinnen und Vikaren zusammen und sollen sich in Feedback und Unterrichtsvorbereitung gegenseitig unterstützen. Begleitet werden sie in dieser Zeit von einer staatlichen Mentorin und von den Dozenten des PTZs. Sechs mal werden sie in dieser Zeit von einem Dozenten besucht, in ihrem Unterricht beraten und erhalten zusätzliche methodische Anregungen.
Im Bereich Konfirmandenarbeit findet bei jeder Vikarin und jedem Vikar in der eigenen Gemeinde eine oder zwei Praxisbegleitungen statt
4 Unterrichtsberatung
Im folgenden Halbjahr bis hin zum Ende des Vikariats unterrichten die Vikarinnen und Vikare vier Stunden Religionsunterricht an einer Schule vor Ort. Sie werden dabei monatlich mindestens in zwei Stunden von einer staatlichen Mentorin oder einem Mentor mit ausführlichen Unterrichtsnachgesprächen begleitet.
Gleichzeitig sollen sie im Team mit ihrer Ausbildungspfarrerinnen oder ihrem Ausbildungspfarrer erste Sequenzen im Konfirmandenunterricht halten sowie in einem gemeindepädagogischen Praxisfeld (Kindergottesdienst, Jugendarbeit, Erwachsenenbildung) hospitieren und später mitarbeiten.
5 Großteamstudientage "Konfirmandenarbeit"
Um in der langen Zeit zwischen BSGI und BSGII das Thema Konfirmandenarbeit nicht zu kurz kommen zu lassen, finden zwei Studientag mit dem Schwerpunkt „Konzeption von Konfirmandenarbeit“ und „Gruppe“ statt. Ein dritter Studientag steht thematisch zur freien Verfügung
6 Studientage (ST)
Aus organisatorischen Gründen werden einzelne Themen an eigenen Studientagen behandelt:
Ein Studientag findet zum Thema "Singen und Musizieren" statt (Erweiterung des Liedguts, Einüben und Anstimmen von Liedern, Orffsches Instrumentarium und Liedbegleitung, Bewegungslieder und Tanz).
7 Bildung in Schule und Gemeinde II (BSG II)
Dieser dreiwöchige Vertiefungskurs will nach etwa eineinhalb Jahren Unterrichtserfahrung vor allem diese Erfahrung reflektieren, problematische Fälle in supervisorischer Kleingruppenarbeit bearbeiten sowie das Methodenrepertoire erweitern und vertiefen. Der Schwerpunkt des Kurses liegt dabei in der Gemeindepädagogik; alle Praxisfelder wie Konfirmandenarbeit, Kindergarten, Kindergottesdienst, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung kommen dabei zur Sprache.
8 Supervisorische Begleitung und Unterrichtsberatung
Das PTZ bietet während der gesamten Ausbildungszeit seine Beratung an. Dabei können nicht nur konkrete Unterrichtsfälle besprochen und Beratung für Unterricht eingeholt werden, sondern auch Probleme, die sich im Spannungsfeld zwischen Schule und Gemeinde ergeben, angesprochen werden. Gegebenenfalls verweist das PTZ an andere Beratungsstellen. Hinzu kommt die Beratung im Blick auf Prüfung und Prüfungslehrprobe.
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Ergänzende Begleitung
Insgesamt wird die Begleitung durch Beratung der Ausbildungspfarrerin oder des Ausbildungspfarrers sowie einer Mentorin oder eines Mentors an der Schule ergänzt.
Im Blick auf die Prüfungslehrprobe ist die Schuldekanin oder der Schuldekan zu zwei bis drei beratenden Unterrichtsbesuchen verpflichtet.
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Adressen
Bei Rückfragen zum Bereich Religionspädagogik Dozent Hans Jörg Dieter, Arbeitsbereich Vikarsausbildung, Grüninger Str. 25, 70599 Stuttgart, Tel: 0711/45804-74,
eMail
Studienassistentin Irina Ose, Arbeitsbereich Vikarsausbildung, Grüninger Str. 25, 70599 Stuttgart, Tel: 07 11 / 4 58 04-74,
eMail
Bei Rückfragen zum Bereich Gemeindepädagogik, insbesondere Konfirmandenarbeit wenden Sie sich bitte an
Dozent Martin Hinderer, Arbeitsbereich Gemeindepädagogik, Grüninger Str. 25, 70599 Stuttgart, Tel: 07 11 / 4 58 04-52,
eMail
Studienassistentin Christina Krause, Arbeitsbereich Gemeindepädagogik, Grüninger Str. 25, 70599 Stuttgart, Tel: 07 11 / 4 58 04-58,
eMail

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